Death Fragments - Buchner, 23 years old



Die Besetzung
Markus Fisher
as Lenz, Woyzeck andBüchner

wuchs in Nördlingen und in Frankreich auf. Nach dem Abitur in Göttingen 1986 machte er eine Schauspielausbildung bei Jacques Fontaine am Théàtre Gô in Paris; es schloß sich eine Musiktheaterausbildung bei Martine, Joséphine Thomas, an der Scène Nationale de Quimper an. Darüber hinaus studierte er Gesang bei Irène Jarsky, Paris. Neben Theaterrollen in beiden Ländern spielte er in diversen Fernsehfilmen (wie in „Mademoiselle Fifi“, „Nestor Burma“, oder etwa „La Paritée“). Markus Fisher übernahm Sprecherrollen in Synchronisationen für Fernsehserien und Kinofilme, sprach Gedichte in Jiddisch für das Jüdische Museum, Berlin und Texte auf Französisch für den Bayerischen Rundfunk ein, darüber hinaus auch verschiedene Hörbücher.

Aktuell ist Markus Fisher in „Kleine Eheverbrechen“ von Eric-Emanuel Schmitt im Altstadttheater Ingolstadt zu sehen.





Hanno Dinger
as Oberlin

Hanno Dinger wurde eben noch in den 60er Jahren in Wuppertal geboren und wuchs dort auf. Ein Schauspielstudium absolvierte er an der Hochschule für Musik und Theater in Bern, danach folgten Festengagements in Konstanz und in Oberösterreich, in Linz. Nach diesen Erfahrungen entschloss er sich vor nunmehr 10 Jahren, seinen Weg als freier Schauspieler fortzusetzen und zog nach Köln, das er bis heute bewohnt. Gastengagements führten ihn unter anderem nach Zürich, Bern, Basel, Düsseldorf, Saarbrücken und Braunschweig. Daneben entstanden etliche Arbeiten in der freien Theaterszene Kölns, darunter die Gründung des eigenen Projektes „DUKE – Dinger Und Krutmann Erzählen“, für dessen Stücke er auch als Autor verantwortlich zeichnet, sowie die (Mit-)Leitung der freien Bühne „RAKETENKLUB“. Zwischendurch gab es diverse Aufträge für Hörspiele,
Synchronisation und ein bisschen Film/Fernsehen. Der Beruf macht ihm immer noch Freude.





Sigrid Maria Schnückel
as Marie

erhielt Ihr erstes Engagement am Wiener Burgtheater, nachdem sie Ihre Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München erfolgreich beendet hatte. Sie wurde vom Deutschen Bühnenverein mit einem Stipendium bedacht. Es folgten viele Stationen: Maxim-Gorki-Theater, Berlin, Kunstfest Weimar, Salzburger Festspiele mit Peter Stein, Tübinger Zimmertheater, Ulmer Theater, Residenztheater München u. v. m. Überregionale Bekanntheit erlangte sie durch ihre Rollen in Film- und Fernsehen. Mit Tetsuo Furudate verbindet sie eine langjährige künstlerische Freundschaft. Sie wirkte mit in seinen Produktionen „Wozzeck“, „Motome-Zuka“, „King Lear“ und „The Turn of the Screw“.
In den Jahren 2008-2009 bildete sie sich an der Fachhochschule Potsdam zur Kulturmanagerin weiter und realisiert seither Projekte in der freien Szene.

www.sigrid-schnueckel.de

 



Charlotte Ullrich
as Caroline

absolvierte als Stipendiatin ihre Schauspielausbildung an der staatlich anerkannten Schauspielschule „Die Etage“ in Berlin, nachdem sie mehrere Semester Kunstgeschichte in Düsseldorf, Bonn und Erlangen studiert hatte. Es folgten Engagements bei dem international renommierten Regisseur und Kunstschaffenden Jan Fabre in Antwerpen, Wien, London, Paris, und Amsterdam. Anschließend entschied sie sich für die Arbeit im festen Ensemble, und wurde zur Protagonistin am Staatstheater Braunschweig, am Ulmer Theater und am Tiroler Landestheater in Innsbruck.
In den letzten Jahren engagierte sie sich in Projekten der freien Kunstszene und nahm Film- und Fernsehrollen an. Mit ihrem Film „Folge mir“ wird sie erstmalig auf der Berlinale 2011 vertreten sein.

www.charlotte-ullrich.de

Stefan Imholz
as Schoenlein/Caiptain

ist in der Schweiz aufgewachsen, als kleines Kind sonnenlichtdurchflutet und mit frischer Bergluft gesäugt auf endlosen Blumenwiesen oder meterhohem Schnee im Engadin, fast von einer Staublawine überrollt, aber durch starken Griff seiner Mutter gerettet. Das Überrollen besorgt dann ein CocaCola-Kleinlastwagen als er 7 Jahre alt ist und die Mutter gerade nicht in der Nähe und er wahrscheinlich vor sich hingeträumt hat (Näheres weiß er nicht mehr). Aber wie durch ein Wunder bleibt am Ende alles heile, und so kann er dann auch seinen persönlichen Rorschach-Test bestehen, nämlich seine Schulzeit in dieser seiner nächsten Lebensstation am Bodensee. Der darauffolgende einjährige Krieg als Lehrer mit seinen schwererziehbaren Schülern ist dann schon etwas härter und die Entscheidung, nicht in den mit Hightechkaffeemaschinen aufgerüsteten Lehrerzimmern zu versauern und Schauspieler zu werden, näher. Das klappt dann auch an der Hochschule für Schauspiel in Bern. Waren es am Bodensee frühmorgentliche Sonnenaufgänge über melancholisch plätscherndem Wasser, sind es nun rasante Fahrten dicht über den seltsam knisternden Steinlandschaften auf dem Grund der Aare, wenn er sich über weite Strecken mitreißen lässt und dabei runtertaucht. Jaaa!
Dann Deutschland, Ruhrgebiet, Landestheater Castrop-Rauxel. Der Kontrast könnte nicht größer sein. Tausende von Kilometern auf dem dichtesten und grausten Autobahnnetz, aber für einen Modelleisenbahnlandschaftsschweizer hat das seinen Reiz, und anpassungsfähig ist er als ein solcher auch, und die verschiedenen Theater und ähnliche Räume in Stadthallen kein Problem. Und Schulaulen kennt er sowieso und ist dort immer glücklich, weil er auf der richtigen Seite der vierten Wand steht. Aber länger als ein paar Jahre geht das nun doch nicht, und andere Theaterformen und Projekte sind verlockender, wie z.B. im Trashtheater und Healing Theatre in Köln. Das fetzt! Und fürs Geldverdienen Gastengagements am Schauspiel Bonn oder Staatstheater Wiesbaden, auch nicht schlecht….Dann wieder ein Festengagement in Freiburg, wo ein altbekannter und schon fast vergessener, frischer Wind vom Schwarzwald runter kommt. Platz zum Atmen und zum Spielen. Und fürs erste Kind. Und das zweite kommt in Heidelberg, der nächsten Station. Und jetzt Bielefeld. Hier lebt Stefan Imholz nun schon seit 6 Jahren (Rekord!) mit seiner Familie und ist festes Mitglied des Schauspielensembles des Theaters.

Miho I wata
as Girl (Corpse body)

Miho Iwata is an artist who deals with art in the borderland between dance and performance. In her realizations she uses a context of existing space and its atmosphere. Born in Ichinomiya-shi in Japan, she studied architecture at Kyoto Prefectual University and then received a training period at Polish Philology Institute at Jagiellonian University. She has lived in Kraków since 1986.
Since 1994 the artist has repeatedly performed in Krzysztofory gallery, Otwarta Pracownia gallery, the Ujazdowski Castle, Warsaw Zachêta gallery, Bunkier Sztuki in Kraków, in festivals in China and Japan, and others.
In 2006 she was a resident at Kyoto Art Center in Kyoto. Video documentaries of her performances are to be found at the Ma³opolska Collection “Znaki Czasu”. She is a member of artists’ groups “Otwarta Pracownia” and Improvising Artists.
All shows and performances - from choreography to stage design – she prepares by herself. The performances that have been created in the past few years are arranged into the cycle called “A thousand dreams”, continued till the present day. Miho Iwata’s shows enchant with subtleness, purity and clarity of choreography. Her art is an articulation of tensions and emotions, which are an effect of de- or reconstruction of relations between an artistic subject and surrounding reality. Not less important in her performances are references to the world of archetype and cultural cliché. Constructs that are attributed to Western civilization are combined with concepts and figures of the East (e.g. butoh and others). As a result Iwata’s works are a n attempt at creation of some transcultural and universal, but very intimate, language of expression, which balances between a motion and gesture, entering the discourse with the aesthetics of painting and its action practice at the same time.

Roman Lewandowski

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